Schlagwort-Archiv: Aktionstag

Aufruf „Mietenwahnsinn stoppen im Ruhrgebiet“

Warum Mietenwahnsinn stoppen im Ruhrgebiet? Noch sind die Mieten im Ruhrgebiet  doch nicht auf breiter Front gestiegen. Aber in manchen Vierteln geht es los. Das funktioniert, weil in manchen Städten nur noch wenige Wohnungen leer stehen. Ein bezahlbarer Neubau findet natürlich auch nicht statt. Vor der Bundestagswahl finden daher viele Aktivitäten statt, zu deren Teilnahme Mietenwahnsinn stoppen Ruhrgebiet aufruft: Mietenwahnsinn stoppen schon bevor er da ist!

In Bochum kämpfen viele Gruppen für die Einführung einer Zweckentfremdungssatzung. Im September wird im Rat darüber abgestimmt (wie es dazu kam, siehe hier). Bereits Ende August gab es eine Aktion vor dem Rathaus. Stadt für alle Bochum beteiligt sich am Mietenwahnsinn_stoppen Wochenende zudem an der Demonstration „Solidarität gegen Abschiebung – Menschlichkeit gegen Rechtsruck“. Stadt für alle wird dort in einem Redebeitrag auf die Folgen von steigende Mieten und einem engen Wohnungsmarkt insbesondere für Geflüchtete hinweisen.

Einen Tag später wird das selbstorganisierte AlsenstraßenStraßenfest von kleinen Aktionen gegen Verdrängung begleitet. In diesem Viertel findet seit einigen Jahren viele solidarische nachbarschaftliche Aktivitäten statt. Diese sind nun durch Modernisierungen und hohe Mieten bedroht.

Mietervereine und Mieterinitiativen im Ruhrgebiet beklagen schon seit Jahren immer schwierigere Verhältnisse zu Vermietern und fehlende Sozialwohnungen. Am 11.September steht daher die Frage einer Neuen Wohnungsgemeinnützigkeit im Raum. Zur Veranstaltung „Mietenwahnsinn stoppen – Kann eine Neue Wohnungsgemeinnützigkeit helfen?“ laden Mieterforum, der verdi -Fachbareich die Besonderen und der Deutsche Mieterbund NRW nach Essen.

Einen Tag später am 12 September organisieren lokale Mietervereine und Initiativen rund um Mieterforum Ruhr zwei Kundgebungen. In Essen findet unter dem Motto „Stoppt die Mietpreistreiber! – Bändigt die Wohnungsriesen!“ von 14:00 bis 15:30 Uhr eine Kundgebung auf dem Katernberger Markt statt. Um 17 Uhr laden Mieterforum Ruhr und Mieterverein Dortmund zu „Mietpreistreiber Modernisierung“ auf den Dortmunder Sonnenplatz ein.

Mietenwahnsinn stoppen Hamburg: Die Hamburger SPD, die neue Mieterpartei?

In Hamburg tauchten in den vergangenen Tagen irritierende SPD-Plakate auf:  Gegen Mietenwahnsinn, für die Legalisierung von Hausbesetzungen und Heiko Maas als Posterboy mit dem Slogan „Stabile Miete, Stabiler Typ, Stabile Partei“. Die Hamburger SPD, die neue Mieterpartei? Eine Kehrtwende, bei der endlich die Interessen der Mieter über die der Vermieter gestellt werden? Wohl kaum. Auf St. Pauli werden Wohnungen inzwischen für 19,50 Euro/qm vermietet und die Politik sieht tatenlos zu. Die Mietpreisbremse? Sie verpufft. Eine andere, solidarische Wohnungspolitik? Von wegen. Ausgerechnet das städtische Wohnungsunternehmen SAGA wurde gerade erst vom Amtsgericht wegen Diskriminierung verurteilt.

Die SPD-Plakate waren somit wohl Fake. Eine Spaßguerilla-Aktion mit der – allem G20-Wirbel zum Trotz – wohnungspolitische Aktivist_innen die verfehlte Wohnungspolitik des Senats anprangerten. Wenn der Bundestagswahlkampf einsetzt, ist sicherlich mit weiteren Protesten in Hamburg zu rechnen.

Mietenwahnsinn stoppen Potsdam: Jam the City

Wie andernorts ringen auch wir in Potsdam mit der schleichenden Verdrängung aller Nichtwohlhabenden aus der Stadt: steigende Mieten, Ausverkauf öffentlicher Liegenschaften und ein preussifizierter Umbau der Innenstadt sind unser Problem. Dagegen hat sich das Bündnis Stadtmitte für Alle gegründet, das die Kampagne Mietenwahnsinn stoppen unterstützt.

Mietenwahnsinn stoppen Bochum: 9,– EUR/qm? – Die spinnen doch!

Das Bochumer Netzwerk Stadt für Alle hat sich am 10. Juni 2017 am bundesweiten Aktionstag der Kampagne »Mietenwahnsinn stoppen! Bezahlbare gute Wohnungen für alle!« beteiligt. Es besuchte zwei Gebäude, die unterschiedlicher nicht sein können – und nahm jeweils mit Plakaten Stellung dazu.

Mietenwahnsinn stoppen Frankfurt: Die SPD ist kein Teil der Lösung der Wohnungsfrage

Die SPD ist kein Teil der Lösung der Wohnungsfrage – Mietenwahnsinn stoppen, in Frankfurt und bundesweit! – Im Rahmen der bundesweiten Aktionstage „Mietenwahnsinn stoppen“ unterbrechen Aktivist*innen mit einer Protestaktion am 8.06. die Selbstbeweihräucherung von SPD-Wohnungspolitiker_innen

Mietenwahnsinn stoppen Frankfurt: Die SPD ist kein Teil der Lösung der Wohnungsfrage weiterlesen