2.Aktionstag der Kampagne am 8.September

Der nächste dezentrale Aktionstag der Kampagne „Mietenwahnsinn stoppen“ wird am 8.September stattfinden. Bisher sind Gruppen und Netzwerke aus Hamburg, Berlin, Leipzig, Jena, Bochum, Frankfurt und Hannover dabei. Weitere Städte sind herzlich eingeladen mitzumachen. Am Aktionstag werden kleinere und größere Aktionen stattfinden, von einer Transparentaktion bis zur Bündnisdemo ist alles denkbar.

In einigen Städten haben sich bereits lokale Netzwerke gebildet, die gemeinsam unter dem Kampagnenmotto „Mietenwahnsinn stoppen“ agieren. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich noch weitere lokale Netzwerke gründen.

Die Kampagne soll sich aber nicht nur auf den Aktionstag beschränken;
– Verteilt die Materialien in euren Städten. Hängt Plakate in betroffenen Siedlungen, euren Läden und solidarischen Orten auf.
– Tretet auf Wahlkampfveranstaltungen mit unseren Forderungen und Materialien auf.
– Nutzt unseren Hashtag #mietenwahnsinn_stoppen.

Weiterhin können unter unserer Mailadresse kostenlos Aufkleber, Flyer und Plakate für Aktionen und zum Weiterverteilen bestellt werden.

Recht auf Stadt Aachen: Kundgebung, Demo, politisches Picknick im Frankenbergerviertel

Wir waren am 10.Juni mit einer kleinen Aktion im Frankenberger Viertel:

Gesammelt haben wir uns am Neumarkt, dort gab es eine kurze Kundgebung. Von da aus ging es in einer Demonstration von ca. 30 Menschen zum Frankenberger Park. Hier gab es zwei Redebeiträge:

Zum einen wurde die Situation (nicht nur) im Frankenberger Viertel problematisiert: Steigende Mieten, Verdrängungstendenzen und verwandte Probleme. Ein Ausdruck davon ist auch das verschärfte Auftreten von Ordnungsamt und Polizei rund um den Park – das Viertel soll „sauber“ werden.
Im zweiten Beitrag ging es um unsere Forderungen: Guten und bezahlbaren Wohnraum für alle, soziale und kulturelle Freiräume, mehr Grünflächen, Teilhabe und gegen Rassismus – kurz: Für das Recht auf Stadt.

Im Anschluss gab es ein von Aachen containert organisiertes Picknick. Hier wuchsen wir nochmal deutlich an, es ergaben sich viele gute Gespräche und Diskussionen.

Weitere Aktionen sollen folgen. Wer sie mit uns organisieren möchte ist am Montag um 18 Uhr im Welthaus (An der Schanz 1) beim Bündnistreffen herzlich willkommen!

mehr Infos:  Recht auf Stadt Aachen

Mietenwahnsinn stoppen Hamburg: Die Hamburger SPD, die neue Mieterpartei?

In Hamburg tauchten in den vergangenen Tagen irritierende SPD-Plakate auf:  Gegen Mietenwahnsinn, für die Legalisierung von Hausbesetzungen und Heiko Maas als Posterboy mit dem Slogan „Stabile Miete, Stabiler Typ, Stabile Partei“. Die Hamburger SPD, die neue Mieterpartei? Eine Kehrtwende, bei der endlich die Interessen der Mieter über die der Vermieter gestellt werden? Wohl kaum. Auf St. Pauli werden Wohnungen inzwischen für 19,50 Euro/qm vermietet und die Politik sieht tatenlos zu. Die Mietpreisbremse? Sie verpufft. Eine andere, solidarische Wohnungspolitik? Von wegen. Ausgerechnet das städtische Wohnungsunternehmen SAGA wurde gerade erst vom Amtsgericht wegen Diskriminierung verurteilt.

Die SPD-Plakate waren somit wohl Fake. Eine Spaßguerilla-Aktion mit der – allem G20-Wirbel zum Trotz – wohnungspolitische Aktivist_innen die verfehlte Wohnungspolitik des Senats anprangerten. Wenn der Bundestagswahlkampf einsetzt, ist sicherlich mit weiteren Protesten in Hamburg zu rechnen.

Mietenwahnsinn stoppen Potsdam: Jam the City

Wie andernorts ringen auch wir in Potsdam mit der schleichenden Verdrängung aller Nichtwohlhabenden aus der Stadt: steigende Mieten, Ausverkauf öffentlicher Liegenschaften und ein preussifizierter Umbau der Innenstadt sind unser Problem. Dagegen hat sich das Bündnis Stadtmitte für Alle gegründet, das die Kampagne Mietenwahnsinn stoppen unterstützt.

Mietenwahnsinn stoppen Bochum: 9,– EUR/qm? – Die spinnen doch!

Das Bochumer Netzwerk Stadt für Alle hat sich am 10. Juni 2017 am bundesweiten Aktionstag der Kampagne »Mietenwahnsinn stoppen! Bezahlbare gute Wohnungen für alle!« beteiligt. Es besuchte zwei Gebäude, die unterschiedlicher nicht sein können – und nahm jeweils mit Plakaten Stellung dazu.

Mietenwahnsinn stoppen Frankfurt: Die SPD ist kein Teil der Lösung der Wohnungsfrage

Die SPD ist kein Teil der Lösung der Wohnungsfrage – Mietenwahnsinn stoppen, in Frankfurt und bundesweit! – Im Rahmen der bundesweiten Aktionstage „Mietenwahnsinn stoppen“ unterbrechen Aktivist*innen mit einer Protestaktion am 8.06. die Selbstbeweihräucherung von SPD-Wohnungspolitiker_innen

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Dezentraler Aktionstag

Mit der Kampagne „Mietenwahnsinn stoppen“ wollen wir für unsere 7 wohnungspolitischen Forderungen öffentlich Druck machen. Um erstmalig damit wahrnehmbar zu werden, rufen wir zu ersten Aktionstagen am 9./10.Juni auf.

Macht an den beiden Tagen in eurer Stadt. Schickt danach Bilder, Videos und Berichte an kontakt@mietenwahnsinn-stoppen.de. Diese werden wir danach auf unserem Blog veröffentlichen.

Aufruf für einen dezentralen Aktionstag am 9./10.Juni

Mit der Kampagne „Mietenwahnsinn stoppen“ wollen wir für unsere 7 wohnungspolitischen Forderungen öffentlich Druck machen. Um erstmalig damit wahrnehmbar zu werden, rufen wir zu ersten Aktionstagen am 9./10.Juni auf.

Macht an den beiden Tagen in eurer Stadt Aktionen, Veranstaltungen etc… . Schickt danach Bilder, Videos und Berichte an kontakt@mietenwahnsinn-stoppen.de. Diese werden wir danach auf unserem Blog veröffentlichen.